CEBS
Mit dem i-kon™ CEBS (Central Blasting System) können bei Sprengungen unter Tage die elektronischen i-kon™ Zünder von einem geeigneten und sicheren Kontrollpunkt aus, der normalerweise an der Oberfläche liegt, fern ausgelöst werden.
Die CEBS-Einheit besteht aus einer RBB (Remote Blast Box) und einer Lockbox, die mit dem vorhandenen i-kon™ Logger zusammenarbeiten, und die vorhandene Kommunikations-Infrastruktur (analoge Telefonnetze, LAN, WLAN oder Leckleitung) der Mine nutzen. Das System kann entweder von einem festgelegten sicheren Auslösepunkt (Safe Firing Point) unter Tage oder von einem Koordinations- und Kontrollpunkt über Tage aus eingesetzt werden.
Eigenschaften:
- Systemsteuerung mit einem PC-gestützten Softwarepaket für Zentrale Fernauslösung.
- Wegen der Komplexität von Seitenabständen unter Tage wird die Sicherheit durch eine Kombination von Smart Dongle, Master Dongle und Steuerungen mit einem physikalischem Schlüssel erhöht.
- Maximale Zünderkapazität des CEBS sind 12 Logger mit bis zu 2400 i-kon™ Zündern.
- Volle 2-Wege-Kommunikation, einschließlich Überprüfung der Programmierung der Verzögerungszeit und Bestätigung der vollen Funktionsfähigkeit der Zünder.
- Die Anlage ist in einem robusten, wasser- und schlagfesten Gehäuse untergebracht. Betriebstemperaturbereich: -20 bis +60º C.
Das CEBS-System hat mehrfache Sicherheitsebenen:
- Der RBB schreibt einen eindeutigen, einmaligen digitalen Code in einen Smart Dongle.
- Der Smart Dongle muss an einen sicheren Auslösepunkt transportiert und in die Lockbox eingesteckt werden, um die Kommunikation mit dem RBB zu aktivieren.
- Der Zugang zur Lockbox wiederum erfolgt über den physikalischen Schlüssel.
- Die gesamte Kommunikation zwischen über und unter Tage wird mit einem einmaligen Code und der spezifischen Adresse des RBB verschlüsselt, die über den Smart Dongle übertragen wird.
- Die Passwort geschützte Lockbox wird von einem Computer durch die Orica Central Blasting Software gesteuert.
- Bevor eine Sprengabfolge initiiert werden kann, muss ein Master Dongle, der die eindeutigen Auslösebefehle enthält, in die Lockbox eingesteckt werden.
- Ein Erschütterungssensor im RBB bestätigt die erfolgreiche Auslösung.
Nach der Auslösung generiert die Systemsoftware automatisierte Berichte. Sie enthalten Angaben zur Sprengung, wie z.B. dem Auslösezeitpunkt, Logger- und Blasterbericht und die Erschütterungsaufzeichnung als Bestätigung der Detonation.